Mittwoch, 22. September 2010

Jan Lambert Kruse - Direktorenhaus


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Im Direktorenhaus Berlin gibt es zur Zeit fantastische Glasobjekte des schwedischen Künstlers Jan Lambert Kruse zu sehen. Faszinierend sind auch die kunstvollen Schattenbilder, die sie fabrizieren.

Autorentheater Berlin e.V.



Der Abend nach dem Begräbnis der besten Freundin
von Marlene Streeruwitz
Schauspielerin Klara Höfels
Regie Gabriele Jacobi

Montag, 13. September 2010

Fotografie der Jahrhundertwende


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Im Kulturbahnhof Caputh/Geltow ist vom 15. bis 25. September 2010 eine Fotoausstellung der Fotografin und Journalistin Marie Goslich (1859-1936) zu sehen.

Die Lebensgeschichte und das beeindruckende fotografische Schaffen ist auf einer Website über Marie Goslich nachzulesen. Einem glücklichen Zufall ist es zu verdanken, daß zumindest Teile des fotografischen Werks der aus Frankfurt/Oder stammenden Fotografin überliefert sind, umsichtigem Einsatz, dass die teils stark beschädigten Fundstücke restauriert werden konnten.

Auf den Fotos der Ausstellung hält Marie Goslich das Leben und Arbeiten der Menschen um Potsdam und Umgebung zu Beginn des letzten Jahrhunderts fest: Sie kochen, schneidern, waschen, hämmern, fischen oder ruhen am Straßenrand vom schweren Tagewerk. Ihr fotografischer Blick ist präzise, die Einsichten in die Lebenswelten vertrauensvoll offen. Das macht die Abbildungen zu wertvollen Zeitdokumenten. Die durchkomponierte Bildästhetik und der nahezu poetische Stil verleiht ihnen jenseits des journalistischen Anspruchs künstlerischen Rang. Sie erinnern mich an die Malerei des Biedermeier…

Montag, 6. September 2010

Godzilla & Japan Media Arts


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Unter dem Label "ROBOT-ISM The Japan Media Arts Festival in Linz" sind auf der Ars Electronica 2010 japanische Kampfroboter im Manga-Stil zu sehen. Die Ausstellung zeichnet mit Spielen, Filmen und Exponaten die Entwicklung der japanischen Roboter-Kulturen im Animations- und Trickfilm nach.

Donnerstag, 26. August 2010

Politisches Statement?


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Straßenkunst, gefunden in Hamburg | St. Pauli. Ein Schelm ist, wer da Böses denkt ;-)

Samstag, 7. August 2010

Innen Stadt Außen - Olafur Eliasson

Eindrücke von der Ausstellung "Innen Stadt Außen" von Olafur Eliasson. Berlin, Gropiusbau, 28 04 bis 09 08 10. Sehr empfehlenswert! Ausstellungstext folgt.



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"Your blind movement", 2010
Flanieren durch den Farbraum.



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"Your uncertain shadow (colour)", 2010
Schattenspiel en passant.



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Artefakt



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"Mikroskop", 2010
Pars pro toto - aus der Glaskuppel des realen Raumes wird mittels aufgespannter Spiegelfolie und dahinterliegender Gerüstkonstruktion ein geschlossener, visuell aber unenedlicher virtueller Raum konstruiert.

Freitag, 30. Juli 2010

"Inselkomödie" - Rolf Hochhuth



Schnappschuss von Rolf Hochhuths "Inselkomödie", die gestern Abend im Berliner Ensemble Generalprobe hatte. Mit dem Anspruch der Hochkunst angetreten, wurde es immerhin eine unterhaltsame Aufführung im Stile einer Revue. Die poppigen Outfits in der Ästhetik der 70er|80er Jahre und ein Staraufgebot von Caroline Beil bis Jopie Heesters gaben dem ungewöhnlichen Stilmix eine schmackhafte Würze. Nicht Hochkultur oder Kunst, aber kunstvolle Unterhaltung.

Montag, 26. Juli 2010

Sonntag, 25. Juli 2010

Adolph Menzel



Ein gutes Jahrhundert liegt dazwischen - und doch erinnern mich einige Zeichnungen von Adolph Menzel (1815 - 1905) in der alten Nationalgalerie Berlin stilistisch an den österreichischen Aktionskünstler und Maler Günter Brus (*1938). Dies lässt sich aus urheberrechtlichen Gründen hier leider nicht bildlich belegen...

Freitag, 23. Juli 2010

Travis Meinolf - Direktorenhaus


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Travis Meinolf - "Action Weaver" mit Happening im Direktorenhaus Berlin. Was das heissen soll? Slideshow anklicken, die Impressionen sprechen für sich!

Olaf Hajek - Direktorenhaus Berlin


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Olaf Hajek, zwischen Illustration und märchenhafter Phantasterei - Kunst zum Mitmachen im Direktorenhaus Berlin.

Mittwoch, 19. Mai 2010

Im Dienste der Ideologie - MAK Wien


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Ausstellung Nordkoreanischer Kunst im Museum für Angewandte Kunst (MAK) in Wien. Eindrücke von der Ausstellungseröffnung am 18. Mai 2010.

Barock(oko) trifft zeitgenössische Kunst


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Schnapschüsse von der Vernissage "Intervention" - Malerei und Rauminstallation der amerikanischen Künstlerin Karen Kilimnik. Die Ausstellung ist noch bis 26. September 2010 im Schloß Belvedere in Wien zu sehen. Die barocke Gartenkomposition des Schlosses lädt ein zum entspannten Flanieren.

Dienstag, 18. Mai 2010

Mash-up


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Papier erfährt als Informations- und Ideenträger von mir seit jeher einen überaus respektvollen Umgang. Es wird wie ein wertvoller Rohstoff behandelt. In den letzten Jahren habe ich mich allerdings immer mehr von diesem Medium gelöst. Zur Zeit sortiere ich mein bisheriges Leben auf Papier aus. Meine Zukunft ist digital. Radikal.

Trotzdem darf diese Aera Step by Step ein letztes Mal Revue passieren: Gemüse- und Obstabfälle lassen sich, auf ein Blatt Papier geschält, so wunderbar praktisch entsorgen. Jeder aussortierte Aktenordner garantiert neue Überraschungen: Da fallen Apfelschalen auf HTML Skripte, Animationsdrehbücher ächzen unter Kartoffelschalen und Erdbeerreste ergießen sich über ein Zeichentutorial.

Welch sinnliche Eindrücke! Welch überraschungsreiche Weise von der Vergangenheit Abschied zu nehmen!

Dienstag, 20. April 2010

YouTube ;-)



ITube, YouTube... Gefunden im Schaufenster einer Apotheke in Berlin|Wilmersdorf.

Sonntag, 21. März 2010

apropos Buchmesse



Scheinbar die halbe Welt um mich herum war die letzten Tage auf der Leipziger Buchmesse, die heute ihre Tore schließt. Als mobiler Mensch bevorzuge ich die digitale, vernetzte und leicht transportable Variante von Information. Unerwarteterweise hatte aber auch ich kürzlich eine sehr hautnahe Begegnung mit dem Medium Buch:

Habe mir von ner Kollegin das "International Yearbook Communication Design 2009/2010" ausgeliehen. Just als ich es behutsam auf dem Tisch ablegen wollte, um es mir zu Gemüte zu führen, rutschte mir der großformatige, ca. 800 Seiten dicke und daher locker 5kg schwere Koloss aus der Hand in Richtung unbeschuhtem Fuß. Die Frage war: Buch oder Fuß. Habe mich instinktiv (sind ja nur Sekundenbruchteile) für den Fuß entschieden. Der Versuch das Geschoß durch Nachfassen abzubremsen war wegen des glatten Einbandmaterials minder erfolgreich. Nun hat das perfekt gestylte Buch ne ordentliche Macke.

Die Publikation präsentiert die Gewinner des "red dot design award", ein Wettbewerb für herausragendes bzw. extravagantes Kommunikationsdesign. Im Bereich Usability gibt es aber bestimmt noch nicht ausgeschöpftes Potential ;-)

Mittwoch, 3. März 2010

Sonja Alhäuser


Heimathase - scharf, 2008 (Ausschnitt). Aquarell, Acryl und Bleistift auf Papier, kaschiert auf Leinwand, 95 x 300 cm

Sonja Alhäuser
fundamentales Vielleicht
16. Januar bis 6. März 2010
Galerie Michael Schultz Berlin

Dienstag, 26. Januar 2010

Mobile Bildästhetik



Blick hinter die Fassade, aufgeschnappt mit dem Handy nahe Flughafen Wien|Schwechat, vom fahrenden Flughafenshuttle aus. Von Schnappschüssen, die en passant gemacht werden, kann man keine durchkomponierte Bildästhetik erwarten. Ihre Ästhetik spielt sich in ganz anderen Kategorien ab, z.B. in der Authentizität eines augenblicklichen Erlebniskontextes. Oder dürfte ich das Bild gar nicht veröffentlichen, weil der Krahnhals doch so unvorteilhaft nach hinten geneigt ist?

Dienstag, 12. Januar 2010

Ordnungen des schlechten Geschmacks


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Mitbringsel aus dem "Museum der Dinge" in Berlin Kreuzberg. Ebenso spannend wie die Exponate sind die Kategorien, die entworfen wurden, um die dort ausgestellte "Vielfalt des schlechten Geschmacks" zu ordnen.

Samstag, 2. Januar 2010

Edward Hopper - Kunsthalle Wien


WEBSITE DER AUSSTELLUNG

"Western Motel. Edward Hopper und die zeitgenössische Kunst." - Ausstellung im Museumsquartier Wien vom 03 10 07 bis 15 02 09.

Neben Originalen von Hopper zeigt die Ausstellung zeitgenössische künstlerische Ansätze, die direkt auf seine Arbeiten Bezug nehmen. Andere weisen auf interessante Parallelen und Kontrapunkte hin und machen so die "Magie" von Hoppers Werk aus verschiedenen Blickrichtungen reflektierbar. Einige persönliche Eindrücke:

GUSTAV DEUTSCH - "WESTERN MOTEL"


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"Edward Hopper zum Mitmachen" könnte man Gustav Deutsch's Arbeit "Western Motel" nennen. Die Besucher dürfen Hoppers Vorlage in einer originalgetreu nachgebauten Installation nach eigenem Belieben inszenieren. Diese Einladung wird vom Publikum auch begeistert angenommen:

Manche stehen einfach nur rum, andere nehmen die gleiche Pose ein, wie die sitzende Figur in Hoppers Original. So bastelt sich jeder seinen eigenen Hopper. Die Bilddokumente dieser Publikumsinszenierung werden in originalgetreuer Perspektive per Filmkamera ins Treppenhaus übertragen. Malerei wird transferiert in Installation, diese wiederum in das Medium Film. Warum eigentlich?

Irgendwo zwischen Malerei, Installation, Theater, Film, und Architektur bewegt sich Deutsch's Ausstellungsbeitrag und changiert so zwischen verschiedenen Konzepten von Räumlichkeit. Mehr suchend als formulierend umkreist er das Thema. Trotz aller Unschärfe, so unproduktiv sind seine Anregungen nicht. Erst einmal inspiriert, muss man sich nur selbst auf die Suche nach interessanten Einsichten machen. Und für jene, die dazu keine Muße haben, bleibt zumindest der Spaß.

GUSTAV DEUTSCH - "VISIONS OF REALITY"


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Zu sehen ist eine Reihe von Raummodellen, die verschiedene Werke Hoppers (vermutlich maßstabsgetreu) nachinszenieren. Da sieht man "Sun in an Empty Room", "Office at Night", "Room in New York" und andere.

Von oben kann man die Raummodelle mit den detailgenau nachempfundenen Einrichtungsgegenständen offen einsehen. Das regt dazu an, die altbekannten Szenarien mal aus ganz anderem Blickwinkel zu betrachten.

Von vorne per Guckloch (voyeuristisch gemeint oder erinnernd an den Sucher einer Kamera?) wird aus dem räumlichen Modell wieder Hoppers Bild - in Perspektive und Bildausschnitt detailgenau rekonstruiert. Auch hier wieder ein Mix aus Rauminszenierung, Architektur, Malerei und Film.

DAWN CLEMENTS - "TRAVELS WITH MYRA HUDSON" (Detail)


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Die Arbeit der amerikanischen Künstlerin Dawn Clements dekonstruiert den Raum, indem sie ihn mittels Assoziationsketten und Raummetaphern auseinanderfaltet und ins Unendliche fortsetzbar macht. Ich bin fasziniert von dieser Arbeit.

FAZIT

Um die Besonderheit von Hoppers Werk zu verstehen, muss man in der Tat besonders auch *sein* erweitertes Konzept von Raum betrachten. Neben den gängigen Konnotationen für typische Locations (Hotelzimmer, Bar, Büro, Zugabteil) hat der Raum vor allem auch die Funktion, Emotionen seiner Figuren zu tranportieren, d.h. die Figuren seiner Bilder scheinen nur statisch, verschlossen und einsam, sie sind es aber nicht.

Hopper entleert sie ein Stück weit ihres Innenlebens, lädt den Raum um sie herum aber mit malerischen Mitteln entsprechend emotional auf. Ich denke an das sinnliche Spiel mit Licht und Schatten an den kahlen Wänden von "Sun in an Empty Room". Die stimmungstragend kühle Farbgestaltung des Interieurs in "Hotel Window". Oder das schwere, dunkelbraune Mobiliar der damaligen Zeit, das in so vielen Werken präsent ist, das Hopper aber mit gekonntem Pinselstrich zum Leben zu erwecken versteht.

Diese Konstruktion eines "emotionalen Raumes" mit malerischen Mitteln macht für mich das Besondere von Hoppers Werk aus.

AUSSTELLUNGSKATALOG


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Sonntag, 29. November 2009

Sprachen des Futurismus



Sprachen des Futurismus
Literatur, Malerei, Skulptur,
Musik, Theater, Fotografie

2. Oktober 2009 bis 11. Januar 2010
Martin-Gropius-Bau
Berlin

Samstag, 26. September 2009

Letzte Runde für die Ur-Berliner Kneipe?



Auch mehr unterwegs daheim als daheim daheim? Heute Abend laden Clemens Füsers und Gudrun Olthoff zu einem "Spaziergang zu den traditionellen Berliner Eckkneipen" ein. "Letzte Runde?" heisst ihr handliches Bildbändchen. In großzügiger Bebilderung rufen die Autoren nochmal die aussterbende Ur-Berliner Kneipenkultur in Ost und West in Erinnerung. Der Fotoband ist kürzlich im Ernst Wasmuth-Verlag erschienen.

Lesung heute 26. September um 22 Uhr
Gaststätte zur U-Bahn
Eisenacher Str. 42
(U-Bhf. Eisenacher Strasse)

Sonntag, 20. September 2009

Modell Bauhaus


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"Modell Bauhaus" - Ausstellung von 22 07 bis 04 10 09 im Martin Gropiusbau Berlin. Fotografierverbot, daher bilderlos. Ausstellung in der Ausstellung: "Do-It-Yourself Bauhaus (DIY Bauhaus) - bau dir dein eigenes Bauhaus", eine Installation von Christine Hill zeitgleich im Lichhof des Gropiusbaus. Impressionen siehe Slideshow.

Freitag, 4. September 2009

Ars Electronica - Ausflüge und Eindrücke



Heute ist mein erster Tag bei der Ars Electronica, dem Festival für Kunst, Technologie und Gesellschaft. Bin noch in Motion von der Anreise. Sammle daher einfach nur lose erste Eindrücke der diesjährigen Ars zum Thema "Human Nature".

ARS ELECTRONICA CENTER OPENING...

"DEEP SPACE"... Cave Situation mit großflächigen (ca.10x15m) und extrem hochauflösenden Bild-Projektionen. Ein Ausflug ins All - via 3D-Stereobrille 10 hoch 10 Lichtjahre in die Ferne reisen...

"IMPETUS"... mit interaktiven Blumentapeten, elektronischen Stoffen, papierbasierten Computeranwendungen. Studentische Arbeiten aus dem MIT Media Lab.

INTERFACE CULTURES mit Masquerade Ball, weissen Masken, einer Performance und studentischen Arbeiten der Kunstuniversität Linz.

CYBER ARTS EXHIBITION OPENING...

Will live twittern via Handy aus dem Erlebniskontext heraus. Geht aber nicht, bin doch jetzt im mobilen Internet-Ausland. Also kein Twittern, keine Mails, kein Internet at all. An dieser Stelle wieder mal mein besonderer Dank an die Mobilfunk-Betreiber für ihre überzogenen Roaming Gebühren!

Habe inzwischen WLAN Internet-Connection übers Handy. Trotzdem immer die Befürchtung, dass ich aus purer Gewohnheit mal irrtümlicherweise über UMTS online gehe und mich daheim dann eine fette Rechnung erwartet. Heute wird daher noch nicht gezwitschert... Erstmal einfach nur die Locations klären, wo ich mobilen WLAN Zugang habe.

Der erste Tag war voll mit interessanten Eindrücken. Morgen wirds angeblich 10 Grad kälter...

Sonntag, 8. Februar 2009

So nah und doch schon fern?

Kunstjahr 2008
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Schon vergessen, was das Kunstjahr 2008 so alles gebracht hat? Dann empfehle ich zur Auffrischung diese Lektüre! Übrigens auch mit einem Artikel über mein mobiles, schwarmbasiertes Fußball-Spielkonzept "duliö OLÉ!"

KUNSTJAHR 2008
Lindinger/Schmid/Henze-Ketterer/Henze (Hrsg.):
ISBN 978-3-929970-72-2
50,00 EUR
1700 Gramm. broschiert
320 Seiten, 300 Abb.
1. Auflage 2008

Montag, 26. Januar 2009

Jazztrio "Sirone's Concord"



Jazztrio "Sirone´s Concord"
im Edelweiss, XBerg/Görlitzer Park
Sirone (Bass)
Ulli Bartel (Violine)
Michael Kersting (Drums)

Auszüge aus dem Konzert vom 25. Januar 2009 in Berlin. Zusammenschnitt des Mobilephone-Mitschnitts Zorah Mari Bauer. Der Musik zuliebe mit Kopfhörern hören!

Donnerstag, 20. November 2008

VJ Kulturen



Vortrag von Dr. Cornelia Lund: "Vjing - Dancefloor der medialen Künste - Video Jockey Kunst (VJ), visualized images, Medien im Wandel".

Im Rahmen der n_space Ringvorlesung „Medienproduktion im Wandel". Am Mittwoch, den 19. November 2008 17:00 c.t., an der Hochschule für Film und Fernsehen "Konrad Wolf", Potsdam Babelsberg.

Dr. Cornelia Lund ist Lektorin und Lehrbeauftragte am Institut für Europäische Kunstgeschichte der Universität Heidelberg und der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart.

Sonntag, 5. Oktober 2008

Lawrence Weiner



As far as the eye can see
Lawrence Weiner
K21 Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf
27. September 2008 - 11. Januar 2009

Montag, 29. September 2008

Art-Camp: Sonntag 21 09 08

Guten Morgen!

Art-Camp

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Unser gemeinsames Sonntagsfrühstück steht ganz unter dem Motto "Morgenstund hat Gold im Mund". Morgens um 10h treffen wir uns ausgeschlafen und in bester Laune. Bei Fransbrötchen, Kaffee und Müsli unterhält man sich angeregt wie's gestern abend war und welche Themen wir heute noch unbedingt anschneiden wollen ;-) Doch es dauert nicht lange, bis wir unsere Morgenmuffelstimmung hinter uns lassen. Es soll uns noch ein spannender Tag mit reichhaltigen und intensiven Diskussionen bevorstehen.


Session Zorah Mari Bauer

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Meine Session gibt einen Ausblick auf die nahe Zukunft. Die werden wir nicht länger vor dem PC in virtuellen Parallelwelten verbringen müssen. Künftig können wir die Informationswelten des Web 2.0 in die reale Welt mitnehmen. Möglich machen das unsere mobilen Devices und der neu hinzukommende Parameter „Location“. Aus medialen Anwendungen wird mobiler Lifestyle. Soll Kunst unter diesen Voraussetzungen in ihren artifiziellen Räumen (Museen, Galerien etc.) verharren? Wird sie dabei sein, wenn es künftig darum geht, nicht mehr bloß Artefakte zu gestalten, sondern mobile Lebensformen, die den ganzen Menschen ansprechen, mit allen seinen Sinnen? Mein neu eröffnetes Theorieforum bietet die Möglichkeit, diesen Paradigmenwechsel und seine Konsequenzen kollaborativ zu reflektieren. Diskutiert mit!
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Zorah's Theorieforum zum Mitdiskutieren
Zorah's Mobile-Art Website



Session Nils Lauk

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Nils hat mit seinem theoretischen Vortrag wichtigen Input für eine abschließende Diskussion gegeben, wie Kunst und Web 2.0 zusammenkommen können: Was sind mögliche Schnittstellen und wie könnte eine gelungene Synthese aussehen? Wie nahe soll Kunst einer ökonomischen Verwertbarkeit kommen. Soll sie sich aus dem aktuellen Konvergenzprozess der Disziplinen heraushalten? Ist es gerade der „andere Blick“ auf die Dinge, der sie auszeichnet und zu einem wichtigen Korrektiv von gesellschaftlicher Relevanz macht? Ein interessanter Ausklang einer interessanten Veranstaltung.
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Nil's Blog magerfettstufe

Bis zum nächsten Art-Camp!

Samstag, 20. September 2008

Art-Camp: Samstag 20 09 08

Frühstück und Tagesplanung

Art-Camp

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Das gemeinsame Frühstück habe ich leider verpasst. Hatte erst gegen Mittag Zeit beim Art-Camp zu sein. Auch die Sessionplanung war bereits abgeschlossen. Ok, dann werde ich meine Session am zweiten Tag halten. Passt ohnedies besser, weil ich einen Ausblick geben möchte auf das, was nach dem Web 2.0 kommt und wie ich mir Kunst unter diesen neuen Vorzeichen vorstelle.


Session Alexander Rabe & Steve Küster

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Alex und Steve führen durch ihre Web 2-0 Plattform Crow ‘n‘ Crow, deren Launch kurz bevorsteht. Unter dem Motto „Be your own Brand“ kann man hier mit selbst entwickelten Designs und künstlerischen Statements erstmal Taschen und Sitzkissen, später auch weitere Produkte bedrucken lassen. So werden Allerweltsobjekte zu individuellen Unikaten. Man kann eigene Designs auch zum Verkauf anbieten. Und ich muss sagen, die kleine Ausprobiersession hat echt Spass gemacht. Ich hoffe nur, dass es bald auch Duschvorhänge zum bedrucken gibt! Monatelang habe ich ergebnislos nach was Bezahlbarem mit erträglichem Design gesucht! Ne ziemliche Marktlücke, wie mir scheint… Die Angebotspalette wird co-creativ entwickelt, d.h. die Crow ‘n‘ Crow Community entscheidet mit, welche Produkte es künftig sonst noch zum bedrucken geben soll. Ich darf also guter Hoffnung sein! Am Schluss der Session wird noch ein Sitzkissen verlost – das leider nicht ich gewinne *schluchz*…
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Crow ‘n‘ Crow Lifestyle Portal


mmmmhhhMittagessen

Art-Camp

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Zum Mittagessen sind wir bei einem Sponsor am Rathausmarkt eingeladen. Der Spaziergang durch die warme Herbstsonne tut richtig gut. Genügend Gelegenheit zu näherem Kennenlernen bei angeregten Gesprächen. Die TeilnehmerInnen kommen aus unterschiedlichsten Disziplinen: Kunstvermittler, Galeristen, Gründer von Kunst-Plattformen und solche, die es noch werden, Marketingleute, Blogger, Vertreter des big Biz, Freaks und natürlich Künstler. Es sind insgesamt zwar deutlich weniger TeilnehmerInnen, als ich vermutet hatte, aber das Spektrum ist angenehm vielfältig. Nur die eher traditionellen Künstler sind unterrepräsentiert. Aber das liegt vermutlich u.a. an der Themenstellung, der mangelnden Kommunikation in einschlägigen Mailinglisten und dem offenen Kunstbegriff, der hier in der Luft liegt.


Session Niklas Bolle

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Nach dem Essen stellt uns Niklas seine Web 2.0 Galerie "Mygall" vor. Unter dem Motto „Werden Sie Ihr eigener Galerist“ kann man sich hier als Künstler einer breiteren Öffentlichkeit bekannt machen, seine Kunst online als Kunstdrucke verkaufen, sich mit der Community austauschen und noch einiges mehr. Kunst oder nicht Kunst, das ist hier für manche die Frage! Kuratoren, Ausstellungsmacher, Galeristen, Sammler, Kunstvermittler werden sich daran gewöhnen müssen, durch Web 2.0 nicht mehr die alleinige Meinungshoheit in dieser Frage beanspruchen zu können. Und künstlerische Vielfalt muss nicht mehr ausschließlich durch das Nadelöhr weniger Kunstexperten und -autoritäten. Dass dadurch nicht gleich eine Flut an Kunstkitsch über uns hereinbrechen wird, sondern auch egalitäre Qualitätssicherungssysteme durchaus greifen können, haben uns Wikipedia & Co bewiesen. Man darf gespannt sein!
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Mygall Netzwerk


Session Oliver Ueberholz

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Oliver demonstriert "TiddlyWiki" von Jeremy Ruston. Was kann dieses Werkzeug mit dem unaussprechlichen Namen? Ich würde es als Browser basiertes Notizbuch für vernetztes Denken und Archivieren im Stile des Web 2.0 bezeichnen. Es ist für den persönlichen Gebrauch gedacht, weniger für den kollaborativen, wie man das von Wikis sonst kennt. Es erinnert in seiner Kontextfreudigkeit an das Semantic Web und per handvergebener Tags, Links und mittels Suchfunktion lassen sich auch die entferntest abgelegten Inhalte mühelos wieder auffinden und in immer wieder neuen Kontextkonstellationen begehen. Ein vernetzter Zettelkasten. Ein perfektes Inspirationswerkzeug für kreative und künstlerische DenkerInnen und KonzeptionerInnen mit nonlinearen Ansprüchen. ...und übrigens kostenfrei!
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TiddlyWiki Site
Olivers Social Network Baukasten mixxt.net



Gedankenpausen

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In den Pausen bietet sich Gelegenheit in kleinen Gruppen weiterzudiskutieren. Für die vorgestellten Projekte gibt es jede Menge kreativen Input aus allen Fachrichtungen. Die Frischluft-Fans genießen draußen die wohligen Temperaturen. Und Feinschmecker können zu den obligatorischen Fransbrötchen die verschiedenen (übrigens sehr feinen) Teesorten eines Sponsors goutieren, die per Samova zubereitet werden.


Session Lori Grosland

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Als Nächstes gibt es die neue Version von MS-Photosynth zu sehen. Auch dieses Tool ist kostenlos. Lori demonstriert, wie man aus übereinandergemappten Fotos ein Pseudo-3D-Modell des abgebildeten Motivs erstellt. Dafür benötigt man allerdings am besten einige Hundert Fotos des abgebildeten Objekts, aufgenommen aus verschiedenen Blickwinkeln. Die Synthese der einzelnen Fotos findet auf dem eigenen Rechner statt. Das fertige Synth muss jedoch online gestellt werden, weil für die Offline-Nutzung kein Player zur Verfügung steht. Nicht ganz unaufwändig, aber faszinierend! Mal sehen, was die Community damit so alles kreieren wird.
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Anleitung zum Erstellen eines Photosynth
Loris persönlicher Blog



Session LOMU

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LOMU nennen sich aktionenmäßige Zusammenkünfte in Hamburg, die eine “Local Organized MUltitude“ erlebbar machen. Wie der Name schon sagt, geht es um Vielfalt, die sich aus sich selbst heraus vor Ort organisiert und zu Motiven wie „Hatte ich heute schon WIR?“ oder „Let’s Peace“ in sinnlicher, geselliger sowie reflektierender Weise Stellung nimmt. Ich denke, mit ihren phantasiereichen Aktionen zwischen Spaß, Kunst, Social und Politik locken die LOMUS selbst Computermuffel aus ihrer analogen 1.0 Welt hervor und ausgekochte 2.0 Nerds werden sich wundern, wie anregend Interaktion sein kann, wenn sie mal nicht nur in virtueller Weise stattfindet. Empfehlen möchte ich unbedingt die Lomu Website, die einen guten Einblick in ihre Aktivitäten gibt.
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LOMU Website


Abendprogramm

Art-Camp

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Samstag Abend trifft man sich um 22h am Schulterblatt, um gemeinsam durch das Hamburger Nachtleben zu flanieren. Ich kann diesmal leider nicht dabei sein. Viel Spaß!

Freitag, 19. September 2008

Art-Camp: Freitag 19 09 08

Kennenlernen


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War eben beim Vorabtreff des Art-Camp im Sausalitos (Hamburger City). Erstes Kennenlernen, interessante Gespräche, offene Leute - war sehr anregend. Habe das Treffen mit meinem Handy dokumentiert. Im Lokal war es sehr dunkel, daher die reduzierte Qualität der Bilder. Habe allerdings bewusst darauf verzichtet, per Blitz die stimmungsvolle Atmosphäre zu überstrahlen. Mehr schafft so ne Handycam im Dunkeln heutzutage einfach noch nicht. Aber ich mag die grobkörnige Ästhetik...

Mittwoch, 17. September 2008

Art-Camp

Kunst und Web 2.0

Art-Camp
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Das erste europäische Art-Camp, eine Synthese aus Kunst und Bar-Camp, findet am 20. und 21. September 2008 in Hamburg statt. Das Motto ist "Kunst und Web 2.0 - Berührungspunkte und Unpunkte der Berührung". Als Location stehen Räumlichkeiten der Uni Hamburg (Department für Wirtschaft und Politik) zur Verfügung. Ich werde dabei sein und berichten.
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Art-Camp Community bei mixxt
Art-Camp Blog